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Der Sim-Racing-Zubehör-Hersteller Simube – nicht zu verwechseln mit dem hiesigen Platzhirsch Simucube – hat mit seinem QR2 bzw. QR2 Pro nahezu identische Kopien zu Fanatecs Quick-Release-Systemen angefertigt. Doch kann die deutlich günstigere Kopie den Härtetest gegen das Original bestehen?

Seit nun knapp drei Jahren hat Fanatec den QR2 als Norm eingeführt. Dieses Quick-Release-System vereinfacht nicht nur das Anbringen des Lenkrads, sondern sitzt auch bombenfest. Folglich ist der bisherige QR1 aber nicht mehr nutzbar, zumindest bei allen aktuellen Fanatec-Bases. Wer seinen QR1 oder wahlweise den zum Teil aus Plastik bestehenden QR2 Lite ersetzen will, muss im offiziellen Fanatec-Shop tief in die Tasche greifen.

Der standardmäßige QR2 (Wheelside) ist bei Fanatec für 90 Euro noch vergleichsweise günstig zu haben. Für die Rennwagen-zertifizierte Pro-Variante müsst ihr dagegen knapp 200 Euro blechen. Für solche Preise gibt es stellenweise komplette Lenkräder, wie zum Beispiel das Fanatec CSL Steering Wheel GT3. Zum Glück tritt hier der chinesische Zubehör-Hersteller Simube auf den Plan – mit einem überraschend ähnlichen Quick Release.
Was ist Simube?
Und nein, hier handelt es sich nicht um den finnischen High-End-Hersteller Simucube. Bei Simube aus China sind ausschließlich Zubehör-Teile wie Zusatz-Paddles, Schaft-Verlängerungen oder eben auch Quick-Releases erhältlich. Vor allem zeichnet sich Simube aber durch ihren hohen Qualitätsstandard zu vergleichsweise günstigen Preisen aus.

Vor allem Fanatec-Fahrer können sich im Simube-Shop mit allerlei Bonus-Komponenten eindecken – zu massiv günstigeren Preisen. Denn: Der Preis des Simube QR2 beträgt nicht einmal 48 Euro. Und das Äquivalent zum Fanatec QR2 Wheelside Pro, der Simube QR2 Pro, kostet gerade einmal knapp 56 Euro.
Ordentliche Materialien und einfache Montage
Trotz des geringen Preises bestehen die verbauten Einzelteile auch nicht aus Billig-Material. Gepresst aus Aluminium-Blöcken reicht der QR2 von Simube ebenfalls an den Rennwagen-Standard heran. Ein optischer Unterschied zu Fanatecs Modell ist gleichermaßen kaum auszumachen, lediglich das Finish ist etwas glänzender als das des deutschen Herstellers.

Außerdem gestaltet sich die Montage sehr einfach. Hier kann man kaum etwas falsch machen. Die vier Schrauben um den Quick Release werden gelöst und der neue QR2 angeschraubt. Beim Umstieg vom QR1 auf QR2 (ob nun Fanatec oder Simube) muss zusätzlich nur die dünne Beilagscheibe auf den Kontakten durch eine dickere ausgetauscht werden.

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Simube QR2
Der Simube QR2 Pro im Praxistest
Auch der Praxistest zeigt: Es ist kein Unterschied zum Original zu spüren. Die Verarbeitung ist identisch und es gibt keinen Flex. Die einzige Diskrepanz bleibt, neben dem Finish, der astronomisch große Preisunterschied. Vor allem bei der Pro-Variante gibt es eigentlich keinen Grund, zur fast 150 Euro teureren Fanatec-Version zu greifen.
Wer also neues Zubehör für das Simrig braucht. kann sich den Geheimtipp Simube merken. Eine offizielle Lizenz berechtigt wohl kaum den massiven Preisunterschied und bei der Qualität macht der chinesische Hersteller auch keine Abstriche. In diesem Fall bedeutet billiger nicht gleich schlechter.